Carl Spitteler

100 Jahre/Ans
Literaturnobelpreis
Prix Nobel de littérature
1919-2019

Träger-
schaft

Patronats-komitee

Wir freuen uns, dass wir namhafte Persönlichkeiten für das Patronatskomitee gewinnen konnten. Präsident des Patronatskomitees ist Bundesrat Alain Berset.

 

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Alain Berset
Bundesrat und Bundespräsident für das Jahr 2018. Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI

„In der Schweiz sehen wir von niemandem ab. Wäre die Minorität noch zehnmal minder, so würde sie uns dennoch wichtig wägen.“ Diese Aussage Spittelers von 1914 ist auch heute noch gültig. Die Schweiz wurde erst durch die Inklusion immer weiterer Bevölkerungsteile wirklich zu jener Schweiz, die wir heute kennen und schätzen. Die Stärke der Schweiz wächst mit der Stärke ihrer Minderheiten.

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„In der Schweiz sehen wir von niemandem ab. Wäre die Minorität noch zehnmal minder, so würde sie uns dennoch wichtig wägen.“ Diese Aussage Spittelers von 1914 ist auch heute noch gültig. Die Schweiz wurde erst durch die Inklusion immer weiterer Bevölkerungsteile wirklich zu jener Schweiz, die wir heute kennen und schätzen. Die Stärke der Schweiz wächst mit der Stärke ihrer Minderheiten.

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Jacqueline Aerne
Präsidentin Autorinnen und Autoren der Schweiz

Für mich neu entdeckt habe ich Spittelers Reiseberichte: Die Gedanken und Impressionen, die Spitteler vor über hundert Jahren bei der Fahrt mit dem neuen Schnellzug von Luzern nach Bellinzona beschreibt, sind von bemerkenswerter Aktualität. Damals wie heute verändert eine neue Bahnlinie die Gotthardstrecke und damit unsere Wahrnehmung des vertrauten Gebirgsmassivs. Ich kann allen nur wärmstens empfehlen, die nächste Zugsfahrt ins Tessin in Begleitung von Carl Spittelers Aufsatz Der Gotthard als Reiseziel anzutreten und sich dabei nicht nur dem Reiz der raffinierten Sprache auszusetzen, sondern auch in Realzeit zu erfahren, warum der Autor beim Durchqueren der Gotthard-Landschaft von einer gesteigerten Gegenwart spricht.

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Für mich neu entdeckt habe ich Spittelers Reiseberichte: Die Gedanken und Impressionen, die Spitteler vor über hundert Jahren bei der Fahrt mit dem neuen Schnellzug von Luzern nach Bellinzona beschreibt, sind von bemerkenswerter Aktualität. Damals wie heute verändert eine neue Bahnlinie die Gotthardstrecke und damit unsere Wahrnehmung des vertrauten Gebirgsmassivs. Ich kann allen nur wärmstens empfehlen, die nächste Zugsfahrt ins Tessin in Begleitung von Carl Spittelers Aufsatz Der Gotthard als Reiseziel anzutreten und sich dabei nicht nur dem Reiz der raffinierten Sprache auszusetzen, sondern auch in Realzeit zu erfahren, warum der Autor beim Durchqueren der Gotthard-Landschaft von einer gesteigerten Gegenwart spricht.

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Dr. Kathrin Amacker
Mitglied der Konzernleitung SBB AG / Leiterin Kommunikation

Mit seiner Rede «Unser Schweizer Standpunkt» leistete Carl Spitteler einen wichtigen Beitrag zur Kohäsion der Schweizer Landesteile. Dieser Kohäsionsgedanke ist nach wie vor zentral für das gute Funktionieren der Schweiz und ist uns als SBB CFF FFS täglicher Ansporn unser Bestes zu geben.

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Mit seiner Rede «Unser Schweizer Standpunkt» leistete Carl Spitteler einen wichtigen Beitrag zur Kohäsion der Schweizer Landesteile. Dieser Kohäsionsgedanke ist nach wie vor zentral für das gute Funktionieren der Schweiz und ist uns als SBB CFF FFS täglicher Ansporn unser Bestes zu geben.

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Mario Annoni
Ehemaliger Regierungsrat des Kantons Bern

Le discours politique de Carl Spitteler, le 14 décembre 1914, devant la Nouvelle  Société Helvétique à Zürich à l’adresse d’une Suisse déchirée dans ses préférences pour la France ou pour l’Allemagne, c’est l’appel d’un intellectuel  en faveur de  la promotion de la culture pour construire une communauté nationale solidaire.

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Le discours politique de Carl Spitteler, le 14 décembre 1914, devant la Nouvelle  Société Helvétique à Zürich à l’adresse d’une Suisse déchirée dans ses préférences pour la France ou pour l’Allemagne, c’est l’appel d’un intellectuel  en faveur de  la promotion de la culture pour construire une communauté nationale solidaire.

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Roger de Weck
Journalist und Autor

Le monde, la Suisse, la société se fragmentent. Spitteler était – et reste – un rassembleur.

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Le monde, la Suisse, la société se fragmentent. Spitteler était – et reste – un rassembleur.

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Dr. Stefan Graber
Präsident der Carl Spitteler-Stiftung Luzern und Prorektor

Spittelers Texte sind «Leuchtschiffe» auf dem Vierwaldstättersee, sind Literatur der Welt, Literatur mit Untergrund, Literatur, die sich bekennt, sperrig und geschmeidig, unabhängig und eigenständig, befreiend im Schönen. Das macht sie noch heute, auch für die Schule lesenswert.

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Spittelers Texte sind «Leuchtschiffe» auf dem Vierwaldstättersee, sind Literatur der Welt, Literatur mit Untergrund, Literatur, die sich bekennt, sperrig und geschmeidig, unabhängig und eigenständig, befreiend im Schönen. Das macht sie noch heute, auch für die Schule lesenswert.

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Monica Gschwind
Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Landschaft; Vorsteherin der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion

Carl Spitteler wurde in den jungen Kanton Basel-Landschaft hinein geboren und blieb ihm zeitlebens – auch literarisch – verbunden. Er hat an seinem Talent gearbeitet, ist in die Welt hinausgegangen und hat schliesslich die höchste Auszeichnung – den Nobelpreis für Literatur – erhalten. Dies überzeugt mich.

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Carl Spitteler wurde in den jungen Kanton Basel-Landschaft hinein geboren und blieb ihm zeitlebens – auch literarisch – verbunden. Er hat an seinem Talent gearbeitet, ist in die Welt hinausgegangen und hat schliesslich die höchste Auszeichnung – den Nobelpreis für Literatur – erhalten. Dies überzeugt mich.

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Christine Häsler
Regierungsrätin und Erziehungsdirektorin des Kanton Bern

Der Kanton Bern versteht sich als Brückenkanton zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz und leistet so einen wichtigen Beitrag zum inneren Zusammenhalt unseres Landes. Sicherlich inspirierend bei einer solchen staatspolitischen Funktion ist Carl Spittelers Werk: In seiner berühmten Rede "Unser Schweizer Standpunkt" geht es um bedeutende gesellschaftliche Eckwerte wie Zusammenhalt, Solidarität, Gleichberechtigung und Stärkung von Minderheiten. Es freut mich daher besonders, dass sich der Kanton Bern über seinen französischsprachigen Kantonsteil – wo gerade die Frage des Minderheitenschutzes eine prominente Rolle spielt – für das Spitteler-Jubiläum 2019 engagiert.  

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Der Kanton Bern versteht sich als Brückenkanton zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz und leistet so einen wichtigen Beitrag zum inneren Zusammenhalt unseres Landes. Sicherlich inspirierend bei einer solchen staatspolitischen Funktion ist Carl Spittelers Werk: In seiner berühmten Rede "Unser Schweizer Standpunkt" geht es um bedeutende gesellschaftliche Eckwerte wie Zusammenhalt, Solidarität, Gleichberechtigung und Stärkung von Minderheiten. Es freut mich daher besonders, dass sich der Kanton Bern über seinen französischsprachigen Kantonsteil – wo gerade die Frage des Minderheitenschutzes eine prominente Rolle spielt – für das Spitteler-Jubiläum 2019 engagiert.  

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Thomas Kramer
Verleger Scheidegger & Spiess, Präsident Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV

100 Jahre nach dem Nobelpreis ist es an der Zeit, Spittelers Schaffen, seine Verbindung von Epos und Gegenwart, von Mythos und Zweifel auf ihre heutige ästhetische Qualität und Relevanz hin abzuklopfen. Und den berühmten «Schweizer Standpunkt» einzubetten in die Koordinaten seines Werks.

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100 Jahre nach dem Nobelpreis ist es an der Zeit, Spittelers Schaffen, seine Verbindung von Epos und Gegenwart, von Mythos und Zweifel auf ihre heutige ästhetische Qualität und Relevanz hin abzuklopfen. Und den berühmten «Schweizer Standpunkt» einzubetten in die Koordinaten seines Werks.

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Mattia Mantovani
Literaturkritiker, Übersetzer und freier Mitarbeiter RSI – Rete Due

Nicht nur… Nobelpreisträger. Es lohnt sich, Carl Spitteler als Erzähler, Essayist und Musikkenner neu zu entdecken. Und, nicht zuletzt, das «Gotthard-Buch»: ein Meisterwerk der Reiseliteratur und eine wunderschöne Möglichkeit, die Schweiz aus einer alten und gleichzeitig neuen Perspektive zu erleben.

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Nicht nur… Nobelpreisträger. Es lohnt sich, Carl Spitteler als Erzähler, Essayist und Musikkenner neu zu entdecken. Und, nicht zuletzt, das «Gotthard-Buch»: ein Meisterwerk der Reiseliteratur und eine wunderschöne Möglichkeit, die Schweiz aus einer alten und gleichzeitig neuen Perspektive zu erleben.

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Daniel Spinnler
Stadtpräsident Liestal, Departementsvorsteher Finanzen / Einwohnerdienste

Insbesondere Bildungspolitikern empfehle ich Spittelers «Schweizer Standpunkt», bevor sie über die erste Fremdsprache in der Primarschule entscheiden. Denn der Wille zur Zusammengehörigkeit der unterschiedlichen Schweizer Landesteile beginnt mit dem gegenseitigen (Sprach-)Verständnis.

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Insbesondere Bildungspolitikern empfehle ich Spittelers «Schweizer Standpunkt», bevor sie über die erste Fremdsprache in der Primarschule entscheiden. Denn der Wille zur Zusammengehörigkeit der unterschiedlichen Schweizer Landesteile beginnt mit dem gegenseitigen (Sprach-)Verständnis.

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Hans Stöckli
Zentralpräsident NHG 2012-2018, Ständerat Kanton Bern

Carl Spitteler ist zweifellos ein würdiger Nobelpreisträger für Literatur. Aber es ist seine Rede „Unser Schweizer Standpunkt“ vom 14. Dezember 1914 bei der NHG Zürich, mit welcher er auf den Zusammenhalt unseres Landes bis heute einen spürbaren Einfluss ausübt: ein als unpolitischer Schöngeist geltender Dichter setzt im richtigen Moment unter Inkaufnahme ernsthafter Nachteile zu einer rednerischen nationalen Kopfklärung an.

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Carl Spitteler ist zweifellos ein würdiger Nobelpreisträger für Literatur. Aber es ist seine Rede „Unser Schweizer Standpunkt“ vom 14. Dezember 1914 bei der NHG Zürich, mit welcher er auf den Zusammenhalt unseres Landes bis heute einen spürbaren Einfluss ausübt: ein als unpolitischer Schöngeist geltender Dichter setzt im richtigen Moment unter Inkaufnahme ernsthafter Nachteile zu einer rednerischen nationalen Kopfklärung an.

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Prof. em. Dr. Peter von Matt
Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Universität Zürich

Spitteler schlug immer eigene Wege ein, in der Welt und in der Kunst. Er riskierte das Unvertraute und lachte, wenn man ihn ablehnte. Unter den Schriftstellern ist er ein Viertausender wie das Weisshorn oder die Dufourspitze. Was diese von unseren Beinen fordern, verlangt er von unseren Köpfen.

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Spitteler schlug immer eigene Wege ein, in der Welt und in der Kunst. Er riskierte das Unvertraute und lachte, wenn man ihn ablehnte. Unter den Schriftstellern ist er ein Viertausender wie das Weisshorn oder die Dufourspitze. Was diese von unseren Beinen fordern, verlangt er von unseren Köpfen.

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Reto Wyss
Regierungsrat Kanton Luzern, Bildungs- und Kulturdirektor

Politik, Sprachen, Literatur, aber auch Naturwissenschaften und Musik – als universal Interessierter und Gebildeter passte Carl Spitteler wunderbar in seine «barocke» Wahlheimat Luzern. Ein Mann von Welt und eine lokale Grösse, nicht nur durch den Nobelpreis.

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Politik, Sprachen, Literatur, aber auch Naturwissenschaften und Musik – als universal Interessierter und Gebildeter passte Carl Spitteler wunderbar in seine «barocke» Wahlheimat Luzern. Ein Mann von Welt und eine lokale Grösse, nicht nur durch den Nobelpreis.

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Beat Züsli
Stadtpräsident Luzern

Der nach ihm benannte Quaiabschnitt gehört zu den schönsten Flanierzonen Luzerns – der Namensgeber indes ist weit gehend unbekannt. Kein Wunder, in den Buchhandlungen sucht man seine Werke meist vergebens. Ich freue mich, wird das vergessene Erbe wieder in Erinnerung gerufen.

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Der nach ihm benannte Quaiabschnitt gehört zu den schönsten Flanierzonen Luzerns – der Namensgeber indes ist weit gehend unbekannt. Kein Wunder, in den Buchhandlungen sucht man seine Werke meist vergebens. Ich freue mich, wird das vergessene Erbe wieder in Erinnerung gerufen.

Vorstand

Der Vorstand des Vereins »Carl Spitteler – 100 Jahre Literaturnobelpreis« leitet den Verein und ergreift die notwendigen Massnahmen, um den Vereinszweck zu erreichen. Er ist für die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zuständig.

Gerhard Matter
Präsident des Vereins; Direktor Kantonsbibliothek Baselland
Katrin Eckert
Leiterin Literaturhaus Basel
Christoph Haering
Vizepräsident; Regisseur, Dramaturg, Organisationsberater, Coach ISO
Esther Roth
Leiterin Abteilung kulturelles.bl
Karin Pauleweit
Leiterin Dienststelle Hochschulbildung und Kultur, Kanton Luzern
Jérôme Benoit
Delegierter für frankophone und zweisprachige Angelegenheiten des Amtes für Kultur in Bern
Stefanie Leuenberger
Projektverantwortliche, Literaturwissenschaftlerin

Projektver-antwortliche

Auskünfte für alle am Jubiläumsprojekt Interessierten gibt Stefanie Leuenberger. Die Literaturwissenschaftlerin und Privatdozentin an der ETH Zürich ist im Projekt »Carl Spitteler ­­– 100 Jahre Literaturnobelpreis« verantwortlich für die Planung der schweizweit stattfindenden Veranstaltungen. Sie initiiert und koordiniert geeignete Projekte und leistet bei Bedarf organisatorische Unterstützung bei deren Realisierung.

Sie wird dabei unterstützt von Arndt Schafter, Kulturmanager und Projektdienstleister, welcher im Projektteam insbesondere für administrative Aufgaben verantwortlich zeichnet.

Verein »Carl Spitteler – 100 Jahre Literaturnobelpreis«
PD Dr. Stefanie Leuenberger
Projektverantwortliche
Amtshausgasse 7
CH-4410 Liestal
e-Mail: stefanie.notexisting@nodomain.comleuenberger@spitteler.notexisting@nodomain.comch

Verein »Carl Spitteler – 100 Jahre Literaturnobelpreis«    
Arndt Schafter
Projektbetreuung
Amtshausgasse 7
CH-4410 Liestal
e-Mail: arndt.notexisting@nodomain.comschafter@spitteler.notexisting@nodomain.comch

PD Dr. Stefanie Leuenberger
Projektverantwortliche
Arndt Schafter
Projektbetreuung

Partner

Partner
Projektpartner

Verein

Unter dem Namen »Carl Spitteler – 100 Jahre Literaturnobelpreis« besteht ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Artikel 60 ff. ZGB mit Sitz in Liestal. Seine Aufgabe ist, das Interesse der Öffentlichkeit an Carl Spitteler und seinem Werk zu stärken. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral und unabhängig, die Mitgliedschaft ist kostenlos.